The Erlkings
ein amerikanischer Sänger, ein kroatischer Cellist, ein steirischer Schlagzeuger und ein niederösterreichischer Tubist – erforschen mit frisch arrangierten und übersetzten Liedern von Haydn, Schubert, Schumann und Brahms, was Heimat bedeutet: vom kleinen Dorf bis zur großen Weltbühne.
„Die Behutsamkeit mit der die Musiker hier agieren, entlockt den Kunstliedern eine berührende Intimität und Nähe zum Original, so dass selbst jene, die noch nie ein Schubert-Lied gehört haben, von der Musik fasziniert sind.“
Frank Siebert, SHMF
„Die Evergreens der Romantik ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Das haben sich THE ERLKINGS zur Aufgabe gemacht.“
Ö1 Intradam
Lily Francis, Violine
konzertiert international im kammermusikalischen Rahmen sowie als Solistin. 2009 wurde sie Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbs in München. 2008 gab sie ihr Recital-Debüt in der Carnegie Hall und war regelmäßig zu Gast bei der renommierten Chamber Music Society of Lincoln Center in New York sowie bei Festivals wie Lockenhaus, Marlboro, Kronberg, IMS Prussia Cove. Sie musizierte mit einigen der bekanntesten MusikerInnen unserer Zeit, darunter András Schiff, Gidon Kremer, Kim Kashkashian und Mitsuko Uchida. Seit 2017 ist sie Professorin für Violine an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie spielt eine 1846 Pierre Silvestre Geige und betätigt sich auch als Bäurin mit Hühnern und Schafen und ist Mutter von vier Kindern.
Meesun Hong Coleman, Violine
in South Carolina geboren, studierte an der Princeton University und Juilliard School. 2001 kam sie als Fulbright-Stipendiatin nach Berlin – und blieb in Europa. Sie ist Professorin für Violine und Kammermusik an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Konzertmeisterin der Kammerakademie Potsdam und der Haydn Philharmonie sowie Mitglied der Camerata Bern. Sie konzertierte in renommierten Sälen wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und der Berliner Philharmonie. Eng arbeitet sie mit Isabelle Faust, Patricia Kopatschinskaja, Steven Isserlis und Mitsuko Uchida zusammen und trat für Staatsgäste wie König Charles III., Königin Camilla und Bill Clinton auf.
Meesun Hong Coleman lebt in Salzburg und spielt eine Matteo Goffriller-Violine aus dem Jahr 1700.
German Tcakulov, Viola
Ob Orchester, Kammermusik oder Solo, Barock, Klassik und Romantik, zeitgenössische Musik oder andere Künste: Für German Tcakulov gehört das alles ganz organisch zusammen. Als Künstler lebt er den Dialog zwischen Zeiten, Stilen und Genres. In Wladikawkas/Russland geboren, übersiedelt er mit 21 Jahren nach Deutschland und schließt sein Studium bei Tabea Zimmerman an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin ab. Er ist Stipendiat der Lucia-Loeser-Stiftung, gewinnt Preise bei internationalen Wettbewerben und wirkt bis 2022 als festes Mitglied beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wo er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Simon Rattle, Bernard Haitink oder Herbert Blomstedt arbeitet. Seit Oktober 2024 ist er Professor für Viola am Mozarteum in Salzburg.
Vashti Hunter, Violoncello
Die Cellistin Vashti Hunter, geboren in London, lebt in Wien und ist international als Solistin und Kammermusikerin tätig. Sie wurde als erste britische Cellistin beim Wettbewerb „Prager Frühling“ ausgezeichnet. Auftritte führten sie in bedeutende Säle Europas wie die Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie und das Rudolfinum Prag. Sie konzertierte mit renommierten Orchestern und Dirigenten sowie bei wichtigen Festivals und mit Künstlern wie Martha Argerich und Steven Isserlis. Sie ist Mitgründerin des preisgekrönten Trio Gaspard, das weltweit konzertiert und für Chandos aufnimmt. Zudem ist sie Mitglied des Kelemen Quartetts. Sie studierte in London, Hannover und Berlin und unterrichtet an der MUK in Wien. Sie spielt auf einem ‘Rombouts’ Cello aus dem Jahr 1720.
Cornelia Herrmann, Klavier
Seit die Pianistin Cornelia Herrmann den Bachpreis beim Internationalen J.S.Bach Wettbewerb in Leipzig mit 19 Jahren verliehen bekam, führen solistische und kammermusikalische Einladungen sie in bedeutende Konzertsäle in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Als Solistin arbeitete sie mit internationalen Orchestern und Dirigenten zusammen. Beim Label CAMERATA erscheint eine Solo CD-Reihe mit ausschließlich Werken von J.S.Bach. Als begeisterte Kammermusikerin tritt Cornelia Herrmann bei renommierten Festivals wie Loisiarte, Styriarte, Attergauer Kultursommer, Grafenegg, MDR Musiksommer,
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern oder Pacific Music Festival auf. Seit Oktober 2023 unterrichtet sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Markus Kupferblum, Maskentheater
Markus Kupferblum inszenierte mehr als 100 Theaterstücke und Opern in Wien, Paris,
London, St. Petersburg, New York, Jerusalem, Tel Aviv, Beirut, Lima, Teheran, Yerevan, Pusan
und vielen anderen Städten. Er arbeitete u.a. mit Bodo Hell, Markus Meyer, Olga Neuwirth, Willi Resetarits, Thomas Gansch, Adrian Eröd, Katharina Stemberger, Lahav Shani, Andrés Orozco-Estrada und den Wiener Symphonikern. Er ist Experte für Maskentheater, Commedia dell’Arte und Opera
Buffa. 2007 erhielt er den Nestroy Preis der Stadt Wien für „Die Verlassene Dido“.
Markus Kupferblum ist Senior Lecturer für Musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und Darstellender Kunst Wien und leitet seit 2017 unter dem Titel Wild But Heart eine monatliche Gesprächsserie im Jazzclub Porgy&Bess in Wien.
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